Tierethik - Der "vernünftige Grund", ein Tier zu töten
In dieser Unterrichtseinheit wird eine ethische Perspektive auf unseren gesellschaftlichen Umgang mit anderen Lebewesen vermittelt. Auf der Erde leben über zehnmal so viele sogenannte Nutztiere wie Menschen. Das sind also Milliarden Tiere, die Freude, Trauer, Schmerz und Stress empfinden können, enge emotionale Bindungen eingehen und ein selbstbestimmtes Leben verdient haben. Mithilfe eines Rollenspiels nehmen die Teilnehmenden die Perspektive von Tieren ein. Dies versetzt sie in die Lage, die Lebensbedingungen verschiedener Spezies aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Sie erfahren, was alle Lebewesen verbindet – und wie ungleich dennoch die Chancen auf ein erfülltes Leben sind. Ziel ist es, eine kritische Diskussion über einen respektvollen und gerechten Umgang mit unseren Mitlebewesen anzustoßen und diskriminierende Denkmuster zu hinterfragen. So lernen die Teilnehmenden, ihre Handlungsspielräume zu erkennen und ihre eigenen Wertvorstellungen im Umgang mit Tieren zu entwickeln.
Themen:
Tierethik | Empathie für Tiere | Soziale Gerechtigkeit | Diskriminierung | Speziesismus | Gesellschaftliche Verantwortung | Werteentwicklung
Lernziele:
- Aneignung von Wissen über die Bedürfnisse und Empfindungsfähigkeit von Tieren.
- Tierleid und ungerechten Umgang mit Tieren im Alltag erkennen.
- Aneignung von Wissen über die Bedingungen in der Tierindustrie.
- Sensibilisierung für ungerechte Lebensbedingungen aufgrund von Artzugehörigkeit.
- Auswirkungen unseres gesellschaftlichen Handelns auf das Leben anderer Spezies erkennen.
- Speziesismus als Diskriminierungsform identifizieren.
- Erkennen von Handlungsspielräumen.
- Förderung von Empathie.
Hinweise
Zeit: 135 min.
Inklusive auf Anfrage.
Sonstige Informationen
- Barrierefrei
- Begleitperson erforderlich
Veranstaltungsnummer
WL0403
Termine
Termine nach Vereinbarung
Wochentage: Mo, Di, Mi, Do, Fr
Zeitraum: 15.9.2025 – 31.7.2026
Teilnehmerzahl
Klassengröße
Klassenstufe
7.- 13.
Kosten
kostenfrei
Anbieter

Ansprechpartner
Patricia Verfürth